Aktuelle Nachrichten

 

Museum Schnütgen öffnet wieder, technisches Problem behoben

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

das Museum Schnütgen und das Rautenstrauch-Joest-Museum öffnen nach einem technischen Defekt wieder am 30. September 2022 ab 10 Uhr für den Publikumsverkehr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Coro­na-Regeln für Ihren Be­such

Seit dem 3. April 2022 ist kein 3G-Nachweis mehr nötig für den Besuch des Museum Schnütgen. Seit dem 1. Juni 2022 ist auch das Tra­gen ein­er medizinischen Maske nicht mehr verpflich­t­end.
Das Tra­­gen ein­er medizinischen Maske wird den­noch emp­fohlen.
Bitte unterstützen Sie uns auch in anderen Bereichen des Hygieneschutzes dabei, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

Vielen Dank!

 

Freier Eintritt für Geflüchtete aus der Ukraine

Ab dem 7. April 2022 haben Geflüchtete aus der Ukraine freien Eintritt in das Museum Schnütgen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.12.22.

Українці та українці мають безкоштовний вхід до музеїв міста Кельна з "KölnTag" 07.04.22 за пред'явленням українського документа, що посвідчує особу. Це правило спочатку діє до 31.12.22.

Insgesamt möchten die Museen der Stadt Köln einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen, die aus der Ukraine fliehen mussten, sich in Köln willkommen fühlen. 

Aktuell haben nicht nur Kölner Kinder und Jugendliche, sondern auch alle, die einen sogenannten Köln-Pass besitzen, freien Eintritt. Dazu zählen beispielsweise Menschen, die ein geringes Einkommen haben, Sozialhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Diese Regelung wird nun im Sinne der kulturellen Teilhabe auf ukrainische Besucher*innen ausgeweitet.

„Unsere Museen stehen für künstlerische und kulturelle Freiheit und sollen allen Menschen in unserer Stadt offen stehen. Vielleicht vermögen sie für Menschen auf der Flucht vor dem Krieg gewissermaßen auch ein Ort des Schutzes sein“, so Stefan Charles, Kulturdezernent der Stadt Köln.

 

Katalogbuch zur Ausstellung "Harald Naegeli in Köln - Sprayer und Zeichner" im Museumsshop erhältlich

Harald Naegeli (*1939), der „Sprayer von Zürich“, kam Anfang der 1980er Jahre nach Köln. Seine nachts in den Straßen der Stadt gesprayten Graffiti von Skeletten wurden als „Kölner Totentanz“ berühmt. Weniger bekannt sind Naegelis Zeichnungen auf Papier. Neben figürlichen Tusche- und Kreidezeichnungen stehen da die großformatigen „Teile der Urwolke“, über Jahre hinweg entstandene Federzeichnungen von meditativem Charakter. Am Westportal der Museumskirche St. Cäcilien des Museum Schnütgen hat sich das letzte Graffiti aus den 1980er Jahren erhalten. Im Museum begegnen die Zeichnungen Naegelis und eine Dokumentation des „Kölner Totentanzes“ der Kunst des Mittelalters.
Das Buch stellt in facettenreichen Beiträgen die politischen und poetischen Aspekte der Kunst von Harald Naegeli in den Kontext ihrer Zeit und in einen Dialog mit der spirituellen Kunst des Mittelalters. Die Publikation ist im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, Köln, erschienen.

 

Preis: 18 €
Herausgegeben von: Dr. Moritz Woelk
Mit Beiträgen von: Ingrid Bachér, Kim Mildebrath, Anna-Barbara Neumann, Dr. Martin Papenbrock, Erchen Wang, Dr. Moritz Woelk

Zur Ausstellung "Harald Naegeli in Köln" (bis 12. Juni 2022)
 

Auszeichnung "Kulturereignis des Jahres"

Mit dem elften Kölner Kulturpreis ist am 30. August 2021 die Ausstellung "Arnt der Bilderschneider. Meister der beseelten Skulpturen" (25. Juni – 20. September 2020) ausgezeichnet worden. Die Sonderausstellung des Museum Schnütgen setzte sich in der Kategorie «Kulturereignis des Jahres 2020» durch. Der Kölner Kulturrat, ein interdisziplinärer Zusammenschluss lokaler Kulturinstitutionen und Fördervereine, ermittelte das Ergebnis durch eine Leser*innenumfrage im Kölner-Stadtanzeiger und in der Kölnischen Rundschau in Verbindung mit dem Votum der Jury. 
Die erste monographische Ausstellung zu dem Begründer einer reichen Bildschnitzerschule am Niederrhein nahm die Besucher*innen mit in die Zeit des ausgehenden Mittelalters. Gezeigt wurden etwa 60 Werke des zwischen circa 1460 und 1491 tätigen Künstlers.

https://www.domradio.de/node/403662

 

Eine wertvolle Madonna geht als Dauerleihgabe zurück an den Ort ihrer Herkunft

In der Sammlung des Museum Schnütgen befindet sich eine Skulptur mit einer bewegten Vergangenheit, die ab dem 20. Mai 2021 als Dauerleihgabe an ihrem Bestimmungsort in Rommersdorf (Kreis Neuwied/Rheinland-Pfalz) besichtigt werden kann. 1914 wurde die thronende Muttergottes aus einem abbruchreifen Haus der ehemaligen Prämonstratenserabtei Rommersdorf geborgen. Dort gehörte sie ursprünglich zur Ausstattung der romanischen Klosterkirche und wurde um 1260 geschaffen. Bis zum Jahr 1914 blieb die zierliche Madonna auf dem Gelände. In den Jahren danach überstand die Figur zwei Weltkriege in Privatbesitz, bis das Museum Schnütgen sie schließlich 1961 für seine Sammlung erwerben konnte.
Die spätromanische Figur gilt als charakteristisches Beispiel für die Skulptur am Mittelrhein, beispielsweise im Unterschied zu Kölner Madonnen der Zeit.
Dr. Reinhard Lahr, Geschäftsführer der Abtei Rommersdorf-Stiftung, unterstreicht die Wichtigkeit der Dauerleihgabe für die Abtei: „Die Thronende Muttergottes hat eine große ideelle und historische Bedeutung für Rommersdorf und so freue mich mit dem gesamten Stiftungsvorstand über diese Bereicherung.“
Dr. Moritz Woelk, Direktor des Museum Schnütgen, sagt: „Seit ihrem Ankauf ist diese trotz ihres nicht so guten Erhaltungszustandes sehr ausdrucksstarke Figur in der Sammlung des Museums das wichtigste Beispiel für die spätromanisch-frühgotische Skulptur am Mittelrhein. Allerdings kann sie derzeit nicht immer ausgestellt werden, und so unterstützen wir mit der Leihgabe sehr gerne die ehrenamtliche Arbeit der Abtei Rommersdorf-Stiftung.“

 

360-Grad-Rundgang durch die Sammlungspräsentation

Das Museum Schnütgen ist auch für virtuelle Besucher*innen geöffnet!
Mit Hilfe eines 360-Grad-Rundgangs kann man sich mit allen mobilen Endgeräten – darunter Smartphone, Tablet oder PC – auf einen Rundgang durch die ständige Sammlung begeben. Die audiovisuelle Begrüßung macht ein sprechender Portallöwe im Museumsfoyer.
Zu zahlreichen Objekten gibt es Zusatzinformationen in Form von Text und Bild. Darüber hinaus sind ein Großteil der Hörstationen für Kinder und Erwachsene in den Rundgang eingebunden. Vom Museumsfoyer direkt in die Krypta? Kein Problem! Über eine interaktive Karte können sich Besucherinnen und Besucher ohne Umschweife an jeden beliebigen Punkt des Museums versetzen.
Ein Beitrag zur Barrierefreiheit
Nicht nur in Zeiten von Corona hilfreich: Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch solche, für die eine Reise nach Köln schlicht zu weit ist, können sich bequem von zu Hause aus das Museum ansehen.

Zum Rundgang
 

Fotografieren erwünscht – Wir sind jetzt auf Instagram!

Das Museum Schnütgen gibt es auch auf Instagram.
Probieren Sie sich bei Ihrem Museumsbesuch mit dem eigenen Smartphone als Skulpturenfotograf*in aus. Unsere Dauerausstellung bietet zahlreiche faszinierende Motive. Teilen Sie diese Bilder auf Instagram und tragen Sie zu einer zweiten, interaktiven Ausstellung bei. 

@museumschnuetgen

 

Das Handbuch zur Sammlung

Der Auswahlkatalog „Museum Schnütgen – Handbuch zur Sammlung“ ist als deutsche und englische Ausgabe  im Museumsshop und im Buchhandel erhältlich.
Das gewichtige, prachtvoll ausgestattete Buch umfasst 280 Katalogtexte zu ausgewählten Kunstwerken, die exemplarisch einen repräsentativen Eindruck von der Bandbreite und Qualität der Sammlung des Museum Schnütgen vermitteln. Es knüpft an den von Hermann Schnitzler von 1956 bis 1968 in regelmäßig aktualisierten Auflagen herausgegebenen Katalog „Das Schnütgen-Museum – eine Auswahl“ an. Zum ersten Mal seit 50 Jahren liegt damit wieder ein derartiges Buch vor, das in allgemeinverständlicher Weise die Bedeutung und Schönheit der Werke verdeutlicht und zugleich den aktuellen Stand der Forschung mit ausgewählter Literatur erschließt. Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl der Katalogbeiträge galt nicht zuletzt den zahlreichen von 1968 bis heute gelungenen Neuerwerbungen.

Museum Schnütgen – Handbuch zur Sammlung. Hg. von Moritz Woelk und Manuela Beer, München 2018,  472 Seiten, 443 Abbildungen