Aktuelle Nachrichten

 
 

Die WDR Lokalzeit zu Gast im Museum Schnütgen

"Mittelalterlicher Schnitzmeister im Museum Schnütgen"

Die große Meister-Arnt-Ausstellung im Museum Schnütgen beginnt am 2. April und die umfassende Restaurierung von zwei zentralen Ausstellungsstücken ist bereits abgeschlossen.

Zwei Monate vor Eröffnung der Ausstellung „Arnt der Bilderschneider – Meister der beseelten Skulpturen“ zeigt dieses Video das Ergebnis der aufwändigen Restaurierung zweier Hauptwerke des zwischen circa 1460 und 1492 tätigen Künstlers. Eines der Werke konnte dabei sogar mit bislang verschollenen Fragmenten vervollständigt werden.
Schauen Sie selbst!

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-koeln/video-lokalzeit-aus-koeln---484.html

 

Alfred Tritschler. Mittelalter Fotografie

Der Begleitband zur Sonderausstellung „Skulptur im Blick der Kamera“

Alfred Tritschler, seinerzeit einer der gefragtesten deutschen Fotografen, nahm kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Skulpturen des Kölner Museum Schnütgen mit der legendären Leica-Kamera auf. Noch während der kriegsbedingten Auslagerung der herausragenden Mittelaltersammlung schuf er ausdrucksstarke Porträts ausgewählter Figuren und erweckte sie damit geradezu zum Leben. Zahlreiche dieser Aufnahmen werden in diesem im Greven Verlag erschienenen Buch erstmals veröffentlicht.

Der Band begleitet die Ausstellung „Skulptur im Blick der Kamera. Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen“ (9.11.2019–16.02.2019).

Iris Metje, Alfred Tritschler. Mittelalter Fotografie, Köln 2019, 136 Seiten, 102 Fotografien

Mehr Informationen zur Ausstellung
 

Fotografieren erwünscht – Wir sind jetzt auf Instagram!

Das Museum Schnütgen präsentiert sich mit einem brandneuen Instagram-Account.

Werden Sie bei uns zur Skulpturenfotograf*in! Unsere Dauerausstellung bietet zahlreiche Motive für die eigene Kreativität. Teilen Sie diese Bilder in den sozialen Medien und tragen Sie zu einer zweiten, interaktiven Ausstellung bei. 

@museumschnuetgen

 

Die Propheten sind ins Rathaus zurückgekehrt

Seit Freitag, dem 12. Juli 2019, stehen die acht Propheten wieder an der Nordwand des Hansasaals im Historischen Rathaus zu Köln. Aus konservatorischen Gründen sind die Originale – vollrund gearbeitete mittelalterliche Holzfiguren – seit dem Jahr 2012 im Museum Schnütgen ausgestellt.
Auf Initiative von Oberbürgermeisterin Henriette Reker sind nun Repliken angefertigt worden. Hergestellt wurden diese von der Kölner Firma Julius Fröbus GmbH mittels eines 3D-Druckverfahrens. Nach neuesten Standards wurden Fotografien der Originale digital in 3D-Modelle umgerechnet. Die farbigen Oberflächen, die Fassungen, der neu hergestellten Figuren sind von Künstlerhand nach dem heutigen Erscheinungsbild der Originale gestaltet.
Die Oberbürgermeisterin hieß die „neuen“ Propheten gemeinsam mit Dr. Moritz Woelk, Direktor des Museum Schnütgen, im Rathaus willkommen. Mit ihren Sprüchen auf den Schriftbändern erfüllen die Propheten hier wieder ihre Funktion als Repräsentanten moralischer Richtlinien für eine „gute Regierungsführung“.

 

Das neue Handbuch zur Sammlung

Der neue Auswahlkatalog „Museum Schnütgen – Handbuch zur Sammlung“ ist erschienen und als deutsche und englische Ausgabe  im Museumsshop und im Buchhandel erhältlich.
Das gewichtige, prachtvoll ausgestattete Buch umfasst 280 Katalogtexte zu ausgewählten Kunstwerken, die exemplarisch einen repräsentativen Eindruck von der Bandbreite und Qualität der Sammlung des Museum Schnütgen vermitteln. Es knüpft an den von Hermann Schnitzler von 1956 bis 1968 in regelmäßig aktualisierten Auflagen herausgegebenen Katalog „Das Schnütgen-Museum – eine Auswahl“ an. Zum ersten Mal seit 50 Jahren liegt damit wieder ein derartiges Buch vor, das in allgemeinverständlicher Weise die Bedeutung und Schönheit der Werke verdeutlicht und zugleich den aktuellen Stand der Forschung mit ausgewählter Literatur erschließt. Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl der Katalogbeiträge galt nicht zuletzt den zahlreichen von 1968 bis heute gelungenen Neuerwerbungen.

Museum Schnütgen – Handbuch zur Sammlung. Hg. von Moritz Woelk und Manuela Beer, München 2018,  472 Seiten, 443 Abbildungen