Aktuelle Nachrichten

Fotografieren erwünscht – Wir sind jetzt auf Instagram!

Anlässlich der Ausstellung "Skulptur im Blick der Kamera. Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen" präsentiert sich das Museum Schnütgen mit einem brandneuen Instagram-Account.

Der Frankfurter Fotograf Alfred Tritschler schuf einfühlsame Porträts mittelalterlicher Skulpturen – seine 1948 entstandenen Aufnahmen laden dazu ein, die Sammlung des Museum Schnütgen neu zu entdecken. Hier kommen Sie ins Spiel:

Werden Sie selbst Skulpturenfotogaf*in! Die Sonderausstellung bietet zahlreiche Motive für die eigene Kreativität. Teilen Sie diese Bilder in den sozialen Medien und tragen Sie zu einer zweiten, interaktiven Ausstellung bei. Richten Sie Ihren fotografischen Blick gern auch auf Skulpturen in der Dauerausstellung des Museum Schnütgen oder in der Stadt.

#tritschlerschnütgen

@museumschnuetgen

 

Die Kölner Museumsnacht im Museum Schnütgen

Die Museumsnacht feiert am 2. November 2019 ihr 20. Jubiläum und wir sind dabei - mit einem spannenden Programm!

Führungen
19.15 + 22.00 »Mittelalter für Einsteiger« (G. Säuberlich-Spannagel)
21.00 »Drachen, Einhörner und Dämonen — die fantastische Welt des Mittelalters« (G. Säuberlich-Spannagel)
23.45 »Totentanz zur Geisterstunde« (G. Säuberlich-Spannagel)

Live Music
19.00 + 0.00 Martin Schmitz nimmt Sie mit seinen Ambient-Interpretationen beim Hören auf eine Reise in die eigenen Gedanken.
20.30 + 0.45 Phil Latchs DJ-Sets sind inspiriert von musique concrète, zeitgenössischer Experimentalmusik und klassischem Ambient.
21.30 Alex Ketzer: Ambient-Fragmente treffen auf Drum’n’Bass, Leftfield, Dub und Techno.
22.15 Red On: Seit ihrem Zusammentreffen spielen DJ Philipp Roth und VJ Subrihanna gemeinsam Sound und Bild.
23.00 Ozan Tekins Musik ist manchmal bedrohlich, manchmal wütend, manchmal erschöpft und immer unter Spannung.

Infos zum Gesamtprogramm, zu den Shuttle-Verbindungen und zum Ticket finden Sie unter www.museumsnacht-koeln.de

 

Die Propheten sind ins Rathaus zurückgekehrt

Seit Freitag, dem 12. Juli 2019, stehen die acht Propheten wieder an der Nordwand des Hansasaals im Historischen Rathaus zu Köln. Aus konservatorischen Gründen sind die Originale – vollrund gearbeitete mittelalterliche Holzfiguren – seit dem Jahr 2012 im Museum Schnütgen ausgestellt.
Auf Initiative von Oberbürgermeisterin Henriette Reker sind nun Repliken angefertigt worden. Hergestellt wurden diese von der Kölner Firma Julius Fröbus GmbH mittels eines 3D-Druckverfahrens. Nach neuesten Standards wurden Fotografien der Originale digital in 3D-Modelle umgerechnet. Die farbigen Oberflächen, die Fassungen, der neu hergestellten Figuren sind von Künstlerhand nach dem heutigen Erscheinungsbild der Originale gestaltet.
Die Oberbürgermeisterin hieß die „neuen“ Propheten gemeinsam mit Dr. Moritz Woelk, Direktor des Museum Schnütgen, im Rathaus willkommen. Mit ihren Sprüchen auf den Schriftbändern erfüllen die Propheten hier wieder ihre Funktion als Repräsentanten moralischer Richtlinien für eine „gute Regierungsführung“.

 

Das neue Handbuch zur Sammlung

Der neue Auswahlkatalog „Museum Schnütgen – Handbuch zur Sammlung“ ist erschienen und als deutsche und englische Ausgabe  im Museumsshop und im Buchhandel erhältlich.
Das gewichtige, prachtvoll ausgestattete Buch umfasst 280 Katalogtexte zu ausgewählten Kunstwerken, die exemplarisch einen repräsentativen Eindruck von der Bandbreite und Qualität der Sammlung des Museum Schnütgen vermitteln. Es knüpft an den von Hermann Schnitzler von 1956 bis 1968 in regelmäßig aktualisierten Auflagen herausgegebenen Katalog „Das Schnütgen-Museum – eine Auswahl“ an. Zum ersten Mal seit 50 Jahren liegt damit wieder ein derartiges Buch vor, das in allgemeinverständlicher Weise die Bedeutung und Schönheit der Werke verdeutlicht und zugleich den aktuellen Stand der Forschung mit ausgewählter Literatur erschließt. Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl der Katalogbeiträge galt nicht zuletzt den zahlreichen von 1968 bis heute gelungenen Neuerwerbungen.

Museum Schnütgen – Handbuch zur Sammlung. Hg. von Moritz Woelk und Manuela Beer, München 2018,  472 Seiten, 443 Abbildungen