Der Gott Hermes schwebt mit seinem Stab in der Hand in den Wolken. Farbig sind nur gelbe und goldene Elemente. Im hintergrund schweben zwei unbekleidete Damen.

Internationaler Museumstag 2026

17. Mai 2026, Motto: Museums uniting a divided world

Eintritt frei, von 10 bis 18 Uhr geöffnet

11–12 Uhr: Kuratorinnenführung: „Licht in dunklen Zeiten“ mit Dr. Carola Hagnau
Erleben Sie eine kostbare Auswahl von Glasmalereien aus dem Khanenko Museum in Kyjiw (Kiew), welche zum ersten Mal außerhalb der Ukraine zu sehen sind. Im Dialog mit Glasmalereien aus dem Museum Schnütgen werden sie im Glasmalereisaal inszeniert. Anlass für die Ausstellung gibt der drohende Verlust vieler Kunstwerke durch den 2022 begonnenen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

13.30–16.30 Uhr Mitmachen: Fensterbilder (für Kinder) mit Corinna Fehrenbach – je nach Wetter im Garten oder im Gartenzimmer des Museums

13.30–14.30 Uhr: Kolekcja Muzeum Schnütgen z witrażami wystawy specjalnej „Światło w czasach mroku”. (Polnische Sprache) mit Lycina Giesen

14.30–15.30 Uhr Führung: „Licht in dunklen Zeiten“ mit Dr. Sabine Doll aus dem ehrenamtlichen Arbeitskreis Führungen des Museum Schnütgen. Das Khanenko Museum in Kyjiw, dessen Anfänge etwa in dieselbe Zeit zurückreichen, in der Alexander Schnütgen in Köln seine Mittelaltersammlung aufbaute, wurde bereits im ersten Kriegsjahr durch einen Raketeneinschlag in unmittelbarer Nähe in Mitleidenschaft gezogen. Viele Kunstwerke wurden gerade noch rechtzeitig gesichert, darunter auch die hochkarätige Glasmalereisammlung, die durch Erschütterungen besonders gefährdet ist. Im Dezember 2024 sind die Glasmalereien aus Kyjiw nach einem Transport durch das Kriegsgebiet wohlbehalten in Köln eingetroffen.

15.30–16.45 Uhr Lesung: Klein-Lichtstadt (Kinder ab 5 Jahre) mit Karina Castellini und LeseWelten

16-17 Uhr: Kuratorinnen Führung "Time to say goodbye: Glaube mit Humor" mit Dr. Karen Straub
Letzte Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen, denn sie endet am Internationalen Museumstag. Buchschmuck auf jeder einzelnen Seite: Mit der kostbaren Handschrift aus der Zeit um 1300 ist dem Museum Schnütgen eine besondere Neuerwerbung gelungen. Sie ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik. Bis zur französischen Revolution befand sich die Handschrift in der Prämonstratenser-Abtei St. Martin in Laon, danach in der Sammlung der Herzöge von Arenberg und in unterschiedlichem Privatbesitz. Nun wird sie der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht und in einer Sonderpräsentation gezeigt.

16.30 Uhr–17.30 Uhr: Світло в темні часи» — середньовічні вітражі із Національного музею Ханенків у Києві в гостях у музеї Шнютгена (Ukrainische Sprache) mit Olga Drachuk-Meyer

Konzert in der Museumskirche: Arcadia: Death in Paradise | opia

Eine musikalische Saga: Monteverdis Madrigale und Instrumentalwerke

zamus: early music festival 
Do, 28.05.26, 18:30–19:30 Uhr
18:10 Konzerteinführung mit Midori Seiler

In der Dunkelheit begegnen sich der christliche Ritter Tancredi und die Sarazenin Clorinda, ohne sich zu erkennen. Tarquinio Tassos Dichtung „Gerusalemme Liberata“ erzählt vom Kampf der beiden. Seine Liebe zu ihr könnte eine Brücke zur Befriedung sein, doch falscher Stolz, religiöse Gegensätze und alte Feindbilder verwehren den Frieden. Eindringlich vertont Claudio Monteverdi das im „Combattimento di Tancredi e Clorinda“, einem dramatischen Madrigal voller Kontraste und emotionaler Tiefe. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass beide den Weg ins Paradies finden. „Arcadia: Death in Paradise“ verbindet Monteverdis Madrigal dramaturgisch und programmatisch mit weiteren Vokal- und Instrumentalwerken. Tassos Text erklingt in der muttersprach­lichen Übersetzung des Troubadours Bryan Benner,  die Musik ist von opia arrangiert und instrumentiert.

Ort: Museum Schnütgen, Cäcilienstr 29-33, 50675, Köln

Dauer: 60, ohne Pause(n)

Preis: 22/14€ Reservieren: Tickets für Arcadia: Death in paradise | opia | Karten und Infos auf ticket.io

Kombiticket: Die gestohlene Zeit
Kombipreis: 29/19€
zamus: Arcadia: Death in Paradise | opia

 

Licht in dunklen Zeiten - verlängert bis 11. Oktober 2026!

Spenden für Kyjiw

Werden Sie Restaurierungspate und unterstützen Sie darüber hinaus das Khanenko Museum beim zukünftigen Wiederaufbau seiner Sammlung!
Anlass für die Ausstellung "Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw" gibt der drohende Verlust vieler Kunstwerke durch den 2022 begonnenen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
Die Kriegsschäden durch Erschütterungen und schnelle Notsicherungen haben ihre Spuren auf den kostbaren Glasgemälden und im gesamten Museum hinterlassen.

Die Ernst von Siemens Kunststiftung und die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützen das Museum Schnütgen bei diesem Projekt im Rahmen ihrer UKRAINE-Förderlinie.
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steuerliche Anerkennung der Überweisungsbeleg).

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