Veranstaltungs­kalender

Mittwoch. 29. März 2017, 14:30 Uhr

Wege durch die Sammlung: Ornamente und Bilder in Emailtechnik

Führung

Treffpunkt: Kasse
Zielgruppe: Erwachsene
Referent: Christel Kuckertz
Veranstalter: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen

Mittwoch. 29. März 2017, 20:00 Uhr

TOCCATA. Musik von Buxtehude & Bach, Widor & Dubois auf zwei historischen Orgeln (Veranstaltungsort: Emmanuelkirche Köln-Rondorf!!)

Konzert

Mitwirkende: Rudolf Kelber, Organist

Veranstaltungsort: Emmanuelkirche Köln-Rondorf, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln

Eintrittspreise: 20/12 €; Karten bei Köln Ticket 0221 2801, www.koelnticket.de und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie über die ZAMUS-Servicehotline: 0221 98747379 oder: tickets@zamus.de

"Es sieht aus wie ein Scheiterhaufen, aber es ist eine absolute Sensation." Mit diesen Worten begann ein Zeitungsartikel, der im Jahr 2004 die Entdeckung einer Orgel zum Inhalt hatte. Das im Keller des Kölner "Schnütgen Museums" entdeckte Instrument konnte dem bergischen Orgelbauer Jacob Engelbert Teschemacher (1711-1782) zugeordnet werden, der das es wahrscheinlich im Jahr 1744 geschaffen hat. Das Gehäuse aus braun gebeiztem Eichenholz, die Pfeifen in vergoldeter Rokokoeinfassung, ist nicht nur das Alter der Barockorgel sensationell: "Es gibt weltweit nur noch vier Instrumente von Teschemacher, die so vollständig erhalten sind wie diese" sagt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Rondorf, Thomas Hübner. Und: Dank ihrer bemerkenswerten Geschichte blieb die Teschemacher-Orgel als einziges Instrument ihrer Art im Zweiten Weltkrieg von den Bombenangriffen auf Köln verschont. Acht Jahre wurde sie restauriert, nun steht sie in der Emmanuelkirche und klingt wieder. Dort ist barocke Kabinettorgel auch auf ihre jüngere, romantische Schwester getroffen: eine Gerhardt-Orgel aus dem Jahr 1880, die bis zur Entdeckung des Teschemacher-Instruments als die älteste Orgel Kölns galt. Beide Instrumente wird Rudolf Kelber spielen und erläutern, in einem Programm, das nach dem sicher berühmtesten Stück der Orgelliteratur überhaupt heißt, der berühmten Toccata von Johann Sebastian Bach.
1948 in Traunstein geboren, besuchte Rudolf Kelber schon während der Gymnasialzeit in Nürnberg das städtische Konservatorium und erhielt Unterricht in den Fächern Klavier, Orgel, Violoncello und Musiktheorie. Nach dem Abitur 1967 begann er das Studium an der Musikhochschule München in Kirchenmusik. Später kamen die Kapellmeisterausbildung sowie ein vertiefendes Orgelstudium dazu. Nach dem Studium arbeitete als Theaterkapellmeister in Gelsenkirchen und Heidelberg. In der Folge der Beschäftigung mit der Aufführungspraxis älterer Musik entstanden unter seiner musikalischen Leitung Aufführungen barocker Opern von Cavalieri, Monteverdi, Stradella, Purcell und Händel. 1982 wurde Rudolf Kelber dann als Kirchenmusikdirektor an die Hamburger Hauptkirche St. Jacobi berufen. Schon bald nach seinem Amtsantritt initiierte er das Jahrhundertprojekt einer grundlegenden Restaurierung der Arp-Schnitger-Orgel. Als Organist und Cembalist sowie als Chor- und Orchesterleiter hat er viele Konzertreisen unternommen, u.a. in fast alle europäischen Länder.

Treffpunkt: Emmanuelkirche Köln-Rondorf
Zielgruppe: Erwachsene
Gebühr: € 20,00
ermäßigt: € 12,00

Donnerstag. 30. März 2017, 18:00 Uhr

Eine bunte Mischung - Werke der Emailkunst im Museum Schnütgen (Kuratorenführung)

Führung

Treffpunkt: Kasse
Zielgruppe: Erwachsene
Referent: Dr. Adam Stead
Veranstalter: Museum Schnütgen